Hugo Kreuz

 

Hugenotten und Heimatverein

Hertingshausen e.V.

Hertingshausen

Text Size
Donnerstag 23 November 2017

Rundgang durch Hertingshausen 1

1 Gründerhaus Pierre Fougnard

In den hinter dieser Tafel liegenden Gärten stand bis zum Jahr 1957 das Gründerhaus
Fougnard. 
Pierre Fougnard, geb. 1660, gestorben am 21.02.1710 in Hertingshausen,
heiratete Peronne Canel. 
Sie war eine Schwester von Maria Boucsein, geb. Canel, der
Ehefrau des Gründers Isaak Boucsein. 
Francois und Michel waren die Söhne des
Ehepaares Fougnard.

2 Kirche

Kirche1750 errichteten die Bewohner Hertingshausens eine erste Kirche aus Holz.
Da diese schon bald bauliche 
Mängel aufwies, wurde seit 1838 ein Neubau
geplant. Auf Geheiß der Baubehörden musste diese in Stein 
errichtet werden.
In Hand- und Spannndiensten wurde die neue Kirche in den Folgejahren
errichtet und 
1841 eingeweiht. Auffällig ist die schlichte Innenraumausstattung
im Sinne der reformierten Glaubens
grundsätze. Die beiden Glocken der
Ursprungskirche wurde in den Turm der neu errichteten Steinkirche 
eingebaut.
Beide wurden jedoch im 2. Weltkrieg eingezogen und danach durch neue Glocken
ersetzt. 
1982 wurde die Kirche renoviert.

 

 

 

 3 Alte Schule

Die erste Schule muss um 1745 gebaut worden sein. Alle Klassen wurden von einem
Lehrer in einem Schulraum unterrichtet. Das Gebäude diente bis 1957 als Schule,
dann nur noch als Lehrerwohnung, die Klassenräume zogen in ein neues Schul-
gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dieses wurde 1968 geschlossen
und diente ab 1971 als Dorfgemeinschaftshaus.

 

4 Hugenottendenkmal

Mahnmal     Eine Jugendgruppe aus Frankreich stellte 2001 im Rahmen der Partnerschaft
Burgwald-Prèalpes-Dromoises dieses Mahnmal her. Die Hand, die zum Himmel
zeigt, soll daran erinnern, die protestantischen Vorfahren nicht zu vergessen.
Unterhalb der Hand sin die Wappen der fünf Hugenottendörfer Schwabendorf,
Wiesenfeld, Hertingshausen, Todenhausen und Louisendorf angebracht.