Hugo Kreuz

 

Hugenotten und Heimatverein

Hertingshausen e.V.

Hertingshausen

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Donnerstag 21 September 2017

Rundgang durch Hertingshausen 2

5 Gründerhaus Boucsein

Isaak Boucsein, der mit Marie Canel verheiratet war, erbaute das Gründerhaus mit der 
Hausnummer 1 im Jahr 1695. Danach bewohnten 7 Familien mit den Namen
Boucsein das Haus, auch heute noch leben dort Nachfahren der Familie Boucsein
hier. 1964 wurde das Haus völlig umgebaut und erneuert.

6 Friedhof

2 Gedenksteine stehen am Aufgang des 1852 angelegten Friedhofs. Der linke,
versehen mit dem Hugenottenkreuz und den Jahreszahlen 1694 und 1994
erinnert an das Gründungsjahr und das Datum der 300-Jahrfeier der Hugenotten-
kolonie Hertingshausen. Der andere Stein mit dem Gründernamen "Boucsein",
"Fougnard", "Canel" erinnert an die hugenottischen Vorfahren. Dieser Stein wurde
am 07.August 1998 feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Beide Steine stiftete
der örtliche Hugenottenverein

7 Feuerwehrgerätehaus

Im August 1997 wurde das alte Feuerwehrgerätehaus abgerissen und in 
Hozfertigbauweise neu erstellt. Vom Parkplatz aus blickt man auf einen
Damm. Zur Gründungszeit des Dorfes und noch Jahre danach befand sich
bis zu diesem Damm ein See. Durch diesen See floß der einzige vorhandene
Wasserlauf, der Liderbach.
Folgt man dem "Neuen Weg", kommt man an einem Brunnen ("Born") 
vorbei, der bis 1961 den Bürgern als Wasserversorgung diente. Die Quelle
ist nicht mehr zugänglich. Oberhalb des "Borns" liegen die sogenannten
"Barackenwiesen". Auf diesen bauten die ersten Siedler ihre Behausungen.
Gegenüber in Richtung des "Langendorfer Weges" auf der "Winterseite",
steht das Nachfolgerhaus eines Sohnes des Gründers Pierre Fougnard,
das in 1708 erbaut wurde. Ein Balken aus dem Jahre 1708 ist noch erhalten
geblieben.